Unsere Biere

Die Substanz ist in allererster Linie ein Biergarten und somit haben wir natürlich unterschiedliche Biersorten vom Fass anzubieten. Hier bekommt Ihr einen Überblick. Vorab: Biere vom Fass bieten wir in den Größen 0,5l und Maß (1l) an und manche auch in 0,3l.

 

 

 

Das Pils: Ur-Krostitzer

Historie: Ur-Krostitzer wird in Krostitz bei Leipzig hergestellt. Das Braurecht stammt aus dem Jahr 1534 und wurde von Herzog Georg von Sachsen an Hans Wahl auf dem Rittergut zu Crostitz verliehen. 1738 erfolgte der Ausschank und Verkauf von Braunbier, 1803 wurde außerdem Doppelbier und Kovent (ein aus der Nachwürze bereitetes Dünnbier) gebraut. 1867 bis 1876 wurden Brauerei und Mälzerei komplett neu gebaut, eine weitere Modernisierung erfolgt in den Jahren 1894 bis 1899. Das Markenzeichen der Brauerei ist das Porträt des schwedischen Königs Gustav II. Adolf, der 1631 während des Dreißigjährigen Krieges auf dem Weg nach Leipzig an dem Dorf Krostitz vorbeikam. Der Legende nach ließ er sich hier vom heimischen Brauherrn einen Labetrunk bringen. Zum Dank soll der König dem Braumeister einen goldenen Ring überreicht haben.

Geschmack: Ein brillantes Pilsner mit ausgeprägt feinherbem Hopfenaroma, erfrischender Rezens und höchster Eleganz im Geschmack. Alkoholgehalt: 4,9%

Quelle: Ur-Krostitzer

 

Das Helle: Augustiner

Historie: Die Geschichte von Augustiner-Bräu, mit über 670 Jahre Tradition die älteste Brauerei Münchens, beginnt wohl im Jahre 1294, als der Grundstein des Augustiner-Klosters auf dem Haberfeld an der „Neuhauser Gasse“ gelegt wurde. Urkundlich anerkannt ist, dass bereits 1328 im Kloster-Gebäude ein Brauhaus bestand und dort auch vorzügliches Bier gebraut wurde. Nach der Übernahme des Klosters durch den Staat 1803 und den Auszug der Ordensbrüder wurde das Brauhaus privatisiert und 1817 in die Neuhauser Straße 275, mittlerweile Nr. 27 und in der Fußgängerzone gelegen, verlegt. Dieser letzte und inzwischen bewährte Umzug ist der Familie Wagner, namentlich Herr Anton und Frau Therese, zu verdanken, die 1829 den Betrieb kauften und daraufhin diesen als Privatbrauerei führten, so wie alle ihre Nachfolger bis in die heutige Zeit.

Geschmack: Ein besonders mildes, spritzig, lang gelagertes Bier, erfrischend und bekömmlich zugleich. Alkoholgehalt: 5,2%

Quelle: Augustiner Bräu

 

Das Dunkle: Krušovice

Historie: Gegründet wurde die Krušovicer Brauerei aufgrund des Sankt-Wenzels-Vertrages (Svatováclavská smlouva) von 1517, der den Adligen erlaubte, auf ihren Gütern Bier zu brauen. Das genaue Entstehungsjahr, das zwischen 1517 und 1581 liegen muss, ist nicht bekannt. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1581, in dem Jiří Bírka von Násile, der erste nachweisliche Besitzer, die Brauerei Rudolf II. zum Kauf anbot. Damals bestand sie aus Gärkeller, sechs Bierkellern, zwei Hopfenfeldern, zwei Mühlen und einer Freischenke. Zwei Jahre später kam die Brauerei tatsächlich in den Besitz der böhmischen Krone, als Rudolf II. sie nach dem 1583 getätigtem Kauf der Křivokláter (Pürglitzer) Herrschaft zuordnete. Der Kaiser ließ das Bier auch auf die Prager Burg liefern, was bis heute noch der Fall ist. Wegen der Lage der Brauerei nahe den Handelswegen von den deutschen Provinzen nach Prag und der einheimischen Zutaten Gerste, Hopfen und gutem Brauwasser aus den Křivokláter Wäldern entwickelte sich der Betrieb sehr erfolgreich. Seit 1992 wurde die Brauerei in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

Geschmack: Der Geschmack ist dann auch kakaoig, malzig und leicht süß. Der Abgang ist nur wenig gehopft. Ein leicht bekömmliches Schwarzbier mit nur 3,8% Alkoholgehalt. Im Winter nur aus der Flasche.

Quelle: Krušovice Brauerei

 

Das Obergärige: Ritterguts Gose

Original Ritterguts Gose ist die traditionelle Leipziger Bierspezialität, die noch heute nach der besonderen Rezeptur und dem überlieferten Brauverfahren hergestellt wird. Unsere Gose wurde sogar unter die „100 besten Biere der Welt“ gewählt!
Die Gose ist ein obergäriges, säuerlich und leicht salzig schmeckendes Spezialbier. Ihr Name leitet sich von ihrem Ursprungsort, der alten Kaiserstadt Goslar im Harz ab, durch die das Flüsschen Gose fließt. Im Mittelalter verbreitete sich das „Goslarisch Bier“, kurz die Gose genannt, im ganzen Harzgebiet, dann weiter über Anhalt bis nach Sachsen, um in der Gegend um Dessau und Halle sesshaft zu werden. Seit 1738 hat sie – dank der Empfehlung des „Alten Dessauers“ – vor allem in Leipzig ihre neue Heimat gefunden, so dass man bald von Leipzig als der „Gosenstadt“ sprach! Um 1900 war die Gose sogar das meist getrunkene Bier der Messestadt. Durch die Enteignung bzw. Schließung der alten Gosenbrauereien nach dem Krieg war der Gose beinahe das Ende beschieden. Doch seit der Wiederbelebung der alten Tradition der Ritterguts Gose im Jahre 1999 ist ein deutlicher, positiver Trend zu verzeichnen – immerhin ist die Gose heute wieder in über 100 Gastwirtschaften in Leipzig, Halle und dem Umland im Ausschank.
Die Gose stellt einen eigenen, sehr alten Biertyp dar. Sie weist sowohl gewisse Ähnlichkeiten zur Berliner Weiße bzw. zum Lichtenhainer Bier als auch zur belgischen Geuze auf. Gose entstand früher, wie die meisten Biere, durch Spontangärung – heute wird die obergärige Brauart angewandt.
Die Gose entspricht nicht dem deutschen Reinheitsgebot, doch das ist auch in Ordnung, denn die Gose ist viel älter als dieses. Sie darf auch heute als besonderes Bier ausnahmsweise in traditioneller Weise mit Zusätzen von Koriander und Kochsalz hergestellt werden. Dies und die sich bei der Gärung und Reife vollziehende Milchsäurebildung verleihen der Gose ihre ganz spezielle Eigenart.

Geschmack: Gose ist geschmacklich sehr speziell – sie schmeckt etwas säuerlich-salzig und hat eine leichte Koriander-Note. Gerade im Sommer ist Gose ein Idealgetränk: Sie ist ungemein erfrischend und durstlöschend und hat einen relativ geringen Alkoholgehalt. Eine Gose sollte immer so gut sein, daß man sie pur trinken kann. Es war aber schon in früheren Zeiten weit verbreitet, die Gose mit verschiedenen Zugaben zu mischen (z.T. ähnlich der Berliner Weisse). Wir haben eine große Anzahl unterschiedliche Sirupsorten. Alkoholgehalt: 4,2%

Quelle: Ritterguts Gose

 

Das Weizen: Franziskaner

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Historie: 1363 wird erstmals die „Bräustatt bey den Franziskanern“ schriftlich genannt. Namensgebend ist das Franziskanerkloster in der Nähe von München. Bis 1841 wird in diesem Kloster gebraut und dann wird die Brauerei auf den Lilienberg in der östlichen Vorstadt Au verlegt. Joseph Sedlymayr wird 1861 alleiniger Besitzer der Brauerei und 1872 braut Franziskaner das erste Oktoberfestbier. Zu Beginn des 20 Jh. wird der Mönch zum Wahrzeichen der Brauerei auserkoren. 1964 entsteht das erste Weissbier, das 1974 dann unter Namen Franziskaner Hefe – Weissbier auf den Markt kommt. Bis heute wird es nur in München hergestellt und abgefüllt. Neben dem herkömmlichen naturtrüben Weissbier, Kristall, Dunkel und Alkoholfrei wird 2011 auch das Franziskaner Royal Jahrgangsweissbier eingeführt, das ihr natürlich bei uns trinken könnt.

Geschmack: Im Duft finden sich im naturtrüben Weissbier Anklänge von Banane und Zitrusfürchten. Durch den besonders hohen Weizenanteil von 70 % schmeckt es spritzig frisch und dezent würzig. Der Alkoholgehalt liegt bei 5 %.

Das rötlich schimmernde Royal Jahrgangsweissbier hat einen Duft von Banane, Honigmelone, getrockneten Aprikosen bis hin zu dunklen Beeren und Feigen. Im Geschmack erinnert die fruchtige Süße an Bratäpfel und Karamell – Malztöne.

Ihr bekommt bei uns das naturtrübe vom Fass und das Dunkel, Kristall, Alkoholfrei und Royal aus der Flasche.

 Quelle: Franziskaner Brauerei

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Noch ein Pils: Beck’s

 

Alkoholgehalt: 4,9 Zur Geschichte des Beck’s wollen wir nicht viel sagen. Die Marke ist weltweit bekannt. Wir nehmen es in diesen Sommer mal an den Hahn und ihr kommt einfach vorbei und probiert es. Mehr Info gibt es natürlich auf der Webseite von Beck’s selbst.

 

 

 

Das andere Pils: 67er

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Unser Hausbier, das 67er, ist ein wechselndes Pils. Warum heißt es 67er? Weil das unsere Hausnummer ist. Warum ein Pferd? Früher war hier mal ein Fuhrunternehmen. Also noch so richtig eines, wo die Pferde die Wagen zogen und LKW’s noch nicht durch die Straßen donnerten.

 

Das Ale: Maisels Pale Ale

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Wir haben im Sommer damit angefangen, Euch ein Craft-Beer aus der Flasche anzubieten und es lief so gut, dass wir es nun vom Fass haben. Maisel & Friends beschreiben das Pale Ale folgendermaßen: Im Stil eines amerikanischen Pale Ale. Ein echtes „Brett“ an Aroma.Unser Maisel & Friends Pale Ale ist ein komplexes und gleichzeitig super süffiges Bier, das im Stil eines amerikanischen Pale Ales gebraut wurde. Es kommt goldgelb leuchtend daher, frisch und fruchtig im Geschmack, mit leichter Zitrusnote, karamelligem Malzprofil und natürlich Hopfen ohne Ende! Gleich fünf verschiedene Hopfensorten. Sie sorgen für ein echtes „Brett“ an Aroma und einen ordentlichen Kick für die Geschmacksnerven. Um den unvergleichlichen Geschmack unseres Pale Ales zu erreichen, wird das Verfahren der Kalthopfung eingesetzt. Durch eine zusätzliche Hopfengabe während der Lagerung lösen sich die hopfenspezifischen Aromen und jede Hopfenart steuert ihr ganz eigenes Geschmacksprofil bei.Die verwendeten Aromahopfen sind Amarillo, Chinook, Citra und Simcoe. Alkoholgehalt: 5,2 %  Und wer jetzt noch ein wenig über die Geschichte von Maisel & Friend wissen will, schaut am besten hier:

Maisel & Friend


 

Aus der Flasche schenken wir zudem noch aus:

 

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Bulmers Cider in den Geschmacksrichtungen Birne, Apfel und Berry

 

 

 

 

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Clausthaler alkoholfrei, Clausthaler extra herb

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Beck’s 1873

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Franziskaner Kellerbier, Alkoholfrei, Kristall, Dunkel

 

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 Berliner Weisse (nur im Sommer)